

Warum Lerncoaching im KI-Zeitalter wichtiger ist denn je – mit konkreten Einsatzmöglichkeiten für ChatGPT & Co.
Künstliche Intelligenz ist in Schule und Studium längst angekommen – ob wir wollen oder nicht. Viele Jugendliche nutzen ChatGPT & Co. schon ganz selbstverständlich für Referate, Hausaufgaben oder zum Vokabellernen.
In diesem Artikel zeige ich, wie KI im Lerncoaching sinnvoll eingesetzt werden kann, wo ihre Grenzen liegen – und warum der menschliche Kontakt dabei unersetzlich bleibt.
Hier der kurze Überblick
Wenn du beim Lesen merkst „Genau ist es bei mir auch“, melde dich gern und wir schauen gemeinsam, wie Lerncoaching mit und ohne KI euch entlasten kann.
KI-Tools können heute schon erstaunlich viel: Sie erklären Fachinhalte in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, erstellen Übungsaufgaben und geben direktes Feedback. Viele Systeme passen Aufgaben automatisch an das Niveau der Lernenden an und schlagen passende nächste Schritte vor.
Aber: KI sieht keine Mimik, hört keine Zwischentöne und spürt keinen Druck zu Hause oder innere Blockaden wie „Ich bin einfach zu dumm für Mathe“. Genau dort setzt Lerncoaching an – beim Menschen, nicht nur beim Stoff oder der Technik.
1. „Ich nutze ChatGPT – aber lerne ich dabei wirklich?“
Immer häufiger sitzen mir Jugendliche gegenüber, die sagen: „Ich frag einfach kurz die KI, dann hab ich die Lösung.“ Die Herausforderung: KI liefert fertige Antworten – doch Lernen entsteht vor allem, wenn jemand selbst denkt, sortiert, formuliert und überprüft.
Eigentlich ist es eine moderne Variation von "Ich lerne einfach alles auswendig!" Auch dieser Lernweg führt nur kurzfristig zum Erfolg.
Im Lerncoaching geht es dann zum Beispiel darum:
Wenn du das Gefühl hast, dass KI bei euch gerade mehr „Lösungsautomat“ als Lernhilfe ist, lohnt sich ein Gespräch, um das sinnvoll auszubalancieren.
2. Prüfungsangst, Blackouts und KI als Trainingsraum
KI kann kein echtes Prüfungserlebnis ersetzen – aber sie kann eine Art Proberaum schaffen. Lernende können sich z.B. typische Fragen generieren lassen, Antworten üben und direkt Rückmeldung auf Struktur, Vollständigkeit oder Verständlichkeit bekommen.
Im Lerncoaching nutze ich KI hier vor allem, um:
Die Arbeit an der inneren Aufregung – Atemtechniken, Umgang mit Blackout-Gedanken, Selbstsicherheit – bleibt aber zutiefst menschlich und braucht einen sicheren, persönlichen Rahmen.
Wenn dir solche Blackout-Momente bekannt vorkommen, lass uns ins Gespräch kommen und schauen, wie wir KI als Übungstool und Lerncoaching als sicheren Rahmen verbinden können.
3. Zu Hause ist viel los – wie KI entlasten kann, ohne zu überfordern
In vielen Familien ist der Alltag voll: Termine, Geschwister, wenig ruhige Zeit zum Erklären von Aufgaben. KI-Tools können hier entlasten, etwa indem sie kurze Zusammenfassungen erstellen, Beispielaufgaben liefern oder Texte auf ein altersgerechtes Niveau umschreiben.
Im Lerncoaching schauen wir dann gemeinsam:
Wenn du dir im Alltag mehr Struktur und weniger Diskussionen rund um Lernen und „Google mal schnell“ wünschst, freue ich mich über deine Nachricht.
Sobald KI im Coaching und Lernen ins Spiel kommt, tauchen wichtige Fragen auf:
Fachverbände und Forschungsprojekte betonen deshalb, wie wichtig klare Regeln, Datenschutz und eine bewusste Rollenverteilung zwischen Mensch und Maschine sind. Für mich ist es selbstverständlich, diese Aspekte immer mit im Blick zu behalten. Auch hier ist und bleibt mein Lerncoaching-Raum ein vertrauensvoller Schutzraum.
Für mich bedeutet das:
Je mehr digitale Hilfen zur Verfügung stehen, desto wichtiger wird es, den eigenen Lernprozess wirklich zu verstehen. Lerncoaching hilft Jugendlichen und ihren Familien, Klarheit zu gewinnen:
Wer einmal gelernt hat, mit KI reflexiv und verantwortungsvoll umzugehen, profitiert davon weit über Schule oder Studium hinaus – in Ausbildung, Beruf und lebenslangem Lernen.
Wenn du spürst, dass KI bei euch mehr Fragen aufwirft als beantwortet, könnte genau hier ein guter Startpunkt für Lerncoaching sein. Melde dich gern, wenn du diesen ersten Schritt mit mir gehen möchtest.

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